...zu Menschenskind. Denn da gibt es ausser einem kleinem Interview mit mir noch viele schöne andere Dinge zu entdecken.
Danke dir liebe Melanie!
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Heute schon wieder Puppengarderobe - aber zum Ausgehen. Und: erkennt ihr den wieder?
Der kam natürlich am besten an.
Dafür habe ich von beiden Stoffen zwei Rechtecke (ca. 40 x 15 cm und 40 x 12 cm) verwendet. Rechts auf rechts an den kurzen Seiten zusammennähen, so dass ein Schlauch entsteht. Die Unterkanten versäumen. Dann beide Schläuche aufeinander legen: linke (also später innere Seite des längeren auf die rechte Seite des kürzeren und oben bündig zusammen nähen, wenden und den oberen Saum nach innen schlagen, Tunnel nähen und passendes Gummiband einfädeln.
Dazu gab es noch den hier...
Der super einfache Rock ist nur ein Rechteck ca. 70 x 18 cm, unten mit Schrägband versäumt und oben nach innen umgeschlagen und mit Gummiband vernäht.
Ein bisschen länger hat das Wickelkleid gebraucht.
Dafür habe ich als Vorlage ein Schnittmuster für das Sommerkleid verwendet, es ein bisschen enger gemacht und die Vorderseite quasi zweimal zugeschnitten, einmal für rechts und einmal für links aber immer ein Stückchen samt Träger weg gelassen. Geschlossen wird das ganze mit einem Klettverschluss, das ist besser für den Haussegen als kleine Knöpfe...
Geliefert wurde DIE PUPPE der kleinen Annabelle mit einem dünnen Jeanskleid, dessen Knöpfe die kleine Annabelle einfach nicht zu bekommt und das ihrer Meinung nach sowieso viel zu kalt für den Winter ist. Wo sie recht hat...
Also habe ich ihre alte und mittlerweile zu kleine Jeans zu ein paar ordentlichen Puppenjeans umfunktioniert. Einfach aus den Hosenbeinen zwei Teile rausgeschnitten, so dass man sich das Versäumen spart, oben eine Gummiband rein, damit auch Vierjährige DIE PUPPE allein anziehen können.
"Und wo ist vorn?" - auch das habe ich im Praxistest gelernt: Markierungen, Aufnäher und alles, was der kleinen Annabelle zeigt, wie rum die Sachen gehören, vermeidet zwischenzeitliche Weltuntergangsstimmungen...
Und für obenrum reichte noch ein kleiner Rest roter seeeeeehr dehnbarer Fleecestoff. Die Umhängetasche ist aus der Tasche der Jeansrückseite, einem letzten Stück Armeesack und doppeltem Schrägband.
Die Schnitte habe ich nicht alle selbst gemacht (nur die Tasche), sondern mir die hier besorgt und ein bisschen angepasst.
Die kleine Annabelle hat mittlerweile schon zwei Exemplare davon - jetzt hat die kleine Chefin von Butterflyfish auch einen zum 5. Geburtstag bekommen...
Und deshalb bekommt ihr jetzt endlich die von einigen schon so lang ersehnte Anleitung...
Zuerst muss ich wissen, wie lang der Rock werden soll und die Taillenweite. Für Kinder zwischen 2 und 5 sollte der Stoff irgendwo zwischen 70 und 120 cm breit sein - nehmt ihr 70, ist der Rock nicht ganz so doll gekräuselt, nehmt ihr 120, ist er ziemlich voluminös. Aber es kommt wirklich nicht auf einzelne Zentimeter an, was mir beim Nähen sehr entgegen kommt...
Für die Höhe des Rechtecks müsst ihr die gewünschte Länge des fertigen Rocks nehmen und nochmal 6 cm drauf schlagen (Saum unten 2 cm und oben 4 cm für das Bündchen und Saum). Das wird dann der etwas längere "Unterrock".
Für den Oberrock zieht ihr von der Vorlage des Unterrock einfach 4 cm (oder wie ihr wollt eben mehr oder weniger) ab.
Bei mir waren das einmal also 70 x 29 cm und 70 x 25 cm.
Die beiden Teilen werden nun einzeln rechts auf rechts an der kurzen Seite zu einem Schlauch zusammengenäht und versäumt.
Dann ebenfalls bei beiden Teilen die eine offene Kante 2 x umbügeln im Abstand von 1 cm umnähen - das wird später der untere Saum. Falls ihr ein Muster habt, das ein OBEN und ein UNTEN habt, solltet ihr jetzt hinschauen, welches Ende ihr versäumt...
Dann die beiden Teile so ineinanderlegen, dass die noch offenen Kanten ineinander liegen. Der Stoff für den Unterrock liegt mit der rechten Seite nach aussen oben und innen liegt der Stoff für den Oberrock, aber mit seiner linken Seite sichtbar - also näht ihr links auf recht. Und zwar die offenen Kanten dicht am Rand zusammen und versäubert das Ganze noch.
Dann den innen liegenden kürzeren Rock nach aussen umschlagen, so dass er jetzt liegt, wie er später sein soll.
Für den Gummibund das obere Ende nach innen bügeln - je nach der gewünschten Breite eures Gummibundes 2-3 cm. Dann einen Tunnel nähen, dabei in der Nähe der queren Naht beginnen und ca. 3 cm bevor ihr einmal rum aufhören.
Bevor ihr den Gummi dadurch zieht, könnt ihr noch mal ganz nah an der oberen Kante eine Naht machen - dann steht der Bund besser (siehe unteres Bild) - der Rock funktioniert aber auch gut ohne...
Durch die Öffnung zieht ihr jetzt mit Hilfe einer Sicherheitsnadel (je größer, desto einfacher) das Gummi bis es einmal rum ist und am anderen Ende wieder zum Vorschein kommt. Dadurch erhält der Rock seine natürliche Kräuselung.
Jetzt noch die beiden Enden des Gummis kurz zusammen nähen, die Öffnung schließen und fertig ist der Rock.
Hurra! Ich kann stricken! Seit letzte Woche! Da hat man mal ein paar Tage nix zu tun und dann das:
...ein Schlauch zum Verstecken, Warmhalten und nicht mehr Krankwerden - gestrickt im Perlmuster mit ordentlich dicken Nadeln. Mal sehen, ob ich auch noch eine Mütze hin bekomme...
Ein bisschen stolz bin ich schon auf mich, weil es nach drei, vier schon in den Anfängen gescheiterten Versuchen endlich funktioniert, wenn auch noch rudimentär und meilenweit entfernt von den virtuosen und extrem schnellen Strickkünsten meiner Mutter, die auch mal sowas zaubert...
in DIY | Permalink | Kommentare (10) | TrackBack (0)
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...da rufe ich beim Smeg-Kundendienst an, weil die Dichtung des schönen, viel zu teuren, aber schönen Kühlschranks langsam in die Jahre kommt und dann bekomme ich zu hören, dass die Dichtung mit der Tür verklebt und deshalb weder austauschbar noch einzeln erhältlich ist.
Das lässt mich ein bisschen ratlos fragen, ob ich dann wegen einer undichten Dichtung regelmäßig einen neuen Kühlschrank kaufen soll - ich hätte nicht fragen sollen, denn als Antwort bekomme ich zu hören, dass ich eine ja eine Kühlschranktür für schlappe 450 € bei ihnen bestellen kann...
HALLO? Was ist das denn für ein Geschäftsmodell? Und vor allem: was ist das denn für eine Firmenphilosophie? Schon mal was von Nachhaltigkeit gehört? Design und Funktion...das ich nicht lache.
in Küche, Möbel | Permalink | Kommentare (16) | TrackBack (0)
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Wenn die kleine Annabelle nicht gerade durch den Wald tobt, ist sie eine ziemlich leidenschaftliche Puppenmutti. Und weil es zwei ebensolche Exemplare bisher in unserem Haushalt nur aus Stoff und eher in der Kleinkind/Waldorfversion gab, ist bei uns zu Weihnachten DIE PUPPE eingezogen. Eigentlich heißt sie Jessica und ist von Götz, aber bei uns ist es DIE PUPPE, denn die kleine Annabelle hat sie auf den ersten Blick ins Herz geschlossen hat und sich genauso schnell und vehement dazu entschlossen, dass die Puppe keinen Namen braucht, sondern bei ihr nur DIE PUPPE heißt. Wenn man DIE PUPPE ist, braucht man ja auch keinen Namen...
Seitdem kommt DIE PUPPE überall mit und braucht natürlich auch was zum Anziehen und Ausziehen. Und Anziehen und Ausziehen. Und ...
Zuerst einen Schlafanzug - wichtig, denn DIE PUPPE muss ja abends auch ins Bett gebracht werden - aus einem zu klein gewordenen Longsleeve der kleinen Annabelle. Die Ärmel musste für die Hose herhalten und der Rest reichte locker für das Shirt.
Das Schnittmuster dafür habe ich hier gekauft und ein bisschen angepasst - aber wer geübter ist als ist (besonders im Jersey-Nähen), der kann das bestimmt auch ohne Schnittmuster.
...ist bei uns eingezogen. Ein gusseiserner Morsoe 1442, um genau zu sein.
Jetzt macht unser Weihnachtsgeschenk es schön warm in unserem gut belüfteten 1849-Altbau-Arbeitszimmer und plötzlich sitze ich hier nicht mehr mit Decke und Wollpulli am Schreibtisch, sondern mit roten Wangen und Holzhütten-Urlaubsromantik.
Auf jeden Fall eine Anschaffung, die sich gelohnt hat und die tägliche Aufenthaltsdauer im Arbeitszimmer momentan deutlich verlängert - wenn auch manchmal im Sessel statt am Schreibtisch...
...und die letzten Weinkisten haben auch ihre Bestimmung gefunden.
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Nach einer unfreiwilligen und viel zu langen Auszeit auf der Couch hab ich einiges aufzuholen - na gut, die Weihnachten brauch ich jetzt wohl nicht mehr zu thematisieren...aber vielleicht das neue Bücherregal der kleinen Annabelle?
Die Bücher werden nämlich immer mehr und brauchten dringend mehr Platz. Und neben dem Bett sind sie auch jetzt noch gleich da, wo sie gebraucht werden. In Cubits, die so schön schlicht sind, dass sie auch in jedem anderen Zimmer gut aussehen.
Die kleine Annabelle zeigt jetzt jedem Besucher stolz ihr neues Bücherregal mit den verschieden großen Kisten, in denen jedes Buch seinen eigenen Platz hat - und wenn es mehr werden, bauen wir einfach den Rest der Wand auch noch voll...
Die Kisten werden fertig montiert verschickt und lassen sich auf der Rückseite einfach zusammen stecken und/oder an die Wand schrauben.
in Kinderzimmer | Permalink | Kommentare (5) | TrackBack (0)
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